Stephanie Hörmann schafft in dieser Ausstellung abstrakte Kunst zwischen Gegensätzen und Parallelen.
Sie fängt flüchtige Momente ein und verdichtet sie zu spürbarer Spannung.
Farbe und Form lassen den Augenblick sichtbar werden, ein Moment, den man nicht nur sieht, sondern fühlt.
Die Zwanziger Jahre – Damals und Heute
In Wirtschaft, Gesundheit, Technologie, Gesellschaft, Kultur und Politik werden Gegensätze und Parallelen zwischen 1920 und 2020iger Jahren diskutiert.
Die Kunstausstellung im b-05 erkundet im kleinen Bunker das Thema über eine genre- und spartenübergreifende Ausstellung eines Künstlers aus dem Schwarzwald und eines Theaterregisseurs aus Köln. Der Zugang erfolgt über die persönlichen Gefühle und Assoziationsketten der Besucher, Antwort und Verantwortlichkeit werden bei diesen belassen. Es warten Installationen und am 13.9. und 25. 10. skulpturale Performances des Kristóf Szabó F.A.C.E. Ensembles.
Über Termine wird gesondert informiert.
Ihre Skulpturen sind abstrakt – figürlich und geprägt durch die unterschiedliche Oberflächenbearbeitung.
Sie arbeitet nur mit dem typischen Bildhauerwerkzeug, also ohne Maschinen.
Die Technik der Intentional Camera Movement (ICM) öffnet ein Tor zu neuen Bildwelten, die Kamera wird zu einem Instrument der Bewegung, ein Pinsel aus Zeit und Licht, Farbe und Rhythmus.
Formen lösen sich, Farben tanzen, Konturen erinnern an flirrende Träume vergangener Epochen – wie z.B. der „Goldenen Zwanziger“ – eine Zeit des Aufbruchs, des Experimentierens, der Visionen.
Im Reich von Licht und Schatten – METROPOLIS: A Century of Shadows
METROPOLIS: A Century of Shadows ist ein internationales Ausstellungsprojekt, das eigens für den B-05 in Montabaur, Deutschland, entwickelt wurde. Eine Gruppe von fünf Künstlern aus Finnland, Italien und Deutschland – Dmitri Zudov, Juho Pöysti, Maria Suokas, Thomas Berra und Alexander Edisherov – setzt sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Otto Dix’ ikonischem Triptychon Metropolis (1927–28) auseinander.
Der Bunker selbst wird zu einem integralen Bestandteil der Ausstellung. Seine Betonwände und die unterirdische Architektur schaffen eine besondere Atmosphäre für kinetische Skulpturen, Licht und Schatten, großformatige Malerei und immersive Klangkunst.
Im Zentrum des Projekts stehen die rotierenden Holzfiguren von Dmitri Zudov. Ihre mechanischen Bewegungen greifen soziale und kulturelle Archetypen auf und machen die Spannung zwischen Wiederholung, Kontrolle und menschlichem Verhalten nahezu körperlich spürbar.
Juho Pöysti nähert sich einem verwandten Thema mit Skulpturen, die komplexe dreidimensionale Schatten auf die Wände des Bunkers werfen. In Verbindung mit einem Anaglyph-3D-Video verwandelt er feste Formen in ständig wechselnde Bilder und eröffnet eine weitere Ebene zwischen realem Raum, Schatten und virtueller Wahrnehmung.
Thomas Berra präsentiert ein monumentales Triptychon aus Kohle, Trittico del carbone / Coal Triptych – eine „sporca rivisitazione“, eine bewusst rohe und ungeschönte Neuinterpretation von Otto Dix’ Metropolis. Zwischen Figuration und Auflösung entsteht eine fragile, beinahe traumartige Welt, in der das historische Vorbild in eine persönliche und zeitgenössische Bildsprache überführt wird.
Alexander Edisherov hingegen erschafft mit seiner Installation Metropolis im Zentrum des Bunkers eine raue urbane Umgebung aus Holzkisten, Beton, Eisen und Neonröhren. Die Materialien erinnern an die Härte, Instabilität und rastlose Energie der modernen Stadt und machen den Bunker selbst zu einem Teil dieser urbanen Landschaft.
Maria Suokas erweitert die Ausstellung um eine emotionale und musikalische Dimension. Ihre eigens für die Ausstellung entwickelte Klanginstallation begleitet die Besucher bereits beim Betreten des Bunkers. Die Arbeit greift die Atmosphäre der „Goldenen Zwanziger“ auf und verbindet den historischen Kontext der Ausstellung mit einer zutiefst persönlichen und unmittelbaren Erfahrung.
Den Höhepunkt der Ausstellung bildet eine gemeinsame 3D-Videoinstallation, deren visuelle Grundlage Juho Pöystis 3D-Film bildet. In Verbindung mit den mechanischen Figuren von Dmitri Zudov und der Klangkomposition von Maria Suokas entsteht eine surreale Stadtlandschaft, in der Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergehen.
Mit 3D-Brillen betreten die Besucher diese dunkle und ständig bewegte Stadt. Figuren bewegen sich, Schatten wandern über die Wände, tiefe Klänge erfüllen den Raum. Die gewohnte Distanz zwischen Betrachter und Kunstwerk beginnt sich aufzulösen. Statt das Werk lediglich zu betrachten, finden sich die Besucher mitten in ihm wieder.
So entsteht eine intensive Reise durch eine fragmentierte Welt aus Ekstase und Schmerz, Hoffnung und Ungewissheit. METROPOLIS: A Century of Shadows richtet den Blick zurück auf den Geist der 1920er-Jahre und fragt zugleich, was uns dieser Geist noch heute über das Leben in einer modernen Stadt erzählen kann.
GIVE PEACE A CHANCE
Fast 2000 weltweit, während der 1980er Jahre gesammelter Exponate der International Peace Poster Exhibition zeugen von den vielfältigen grenzüberschreitenden Aktivitäten der Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit, wobei die unterschiedlichsten künstlerischen Positionen international solidarisieren.
Die ca. 100 ausgestellten Plakate sind teilweise von erschreckender Aktualität. Ergänzt wird die Plakatausstellung durch Zeitdokumente, die 2025 von Schüler*innen einer Berliner Schule zusammengetragen wurden.
Art moves Europe e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die Europäische Idee und den Dialog über die Gestaltung der Zukunft Europas auf der Basis der demokratischen Grundordnung fördern.
Sie tun dies über die Gestaltung dreidimensionaler Kunst, die sie in öffentlichen Aktionen, Symposien und Ausstellungen präsentieren. Hierzu kooperieren sie mit zahlreichen Partnern.
Auch heute leben wir wieder in den 20er Jahren und ähnlich wie vor 100 Jahren wird unsere Demokratie und unser Gesellschaftsmodell von Randgruppen in Frage gestellt. Deshalb ist es umso wichtiger, Position zu beziehen.
10 bis 20 Mitglieder werden ihre Kunstwerke zum Thema „Gegensätze und Parallelen“ präsentieren.
Umfassende Dokumentationen über die Aktivitäten finden Sie auf den Websites
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