Bunker 1 bis 4 – Kunstforum Westerwald e.V.

Krieg & Frieden

In den 4 kleinen Bunkern thematisieren und hinterfragen Mitglieder des Kunstforums Westerwald vier verschiedene Aspekte dieser Thematik:

Was macht(e) der Krieg mit den Menschen?
Was mach(t)en die Menschen mit dem Krieg?

Was macht Frieden mit uns Menschen?
Was machen wir Menschen mit dem Frieden, damals und heute?

 

Im Rahmen der Ausstellung finden 3 Workshops zum Thema statt (für jedes Alter):

 

8.8.2026       

1. Umgestaltung von alten Werbeplanen in Bilder, Schürzen, Tuniken, Girlanden

2. Holzrahmen werden mit Recycling-Materialien gestaltet.

 

15.8.2026 – Bauen und gestalten von Mobiles, Windspielen aus diversen Materialien

 

29.8.2026 – Interagierend mit den Ergebnissen der vorherigen Workshops wird ein Tanz/Theater/Spiel entwickelt unter der Leitung von Isabelle Schweitzer.

Bunker 5 – Franz Velten

Tugenden, Laster und mehr

 

5 Blechblasorchester/-ensembles als Kernstück der Ausstellung repräsentieren die Aspekte 7&2&NN Tugenden, 7 Laster, Dolor (Schmerz), Fortuna (Glück, Freude) und Finis (Tod). Jeweils diverse Blechblas- instrumente auf Kupferrohren mit Notenständern/Notenblättern sind mit weiteren Objekten auf Paletten montiert.

 

Laster und Tugenden in Skrabbleform ergänzen die Orchester innerhalb des Bunkers. Das Objekt vor dem Bunker, „Eine Art Auferstehung“ (Originaltürrest eines Luftschutzraumes aus Limburg, Eisenleitern und Bodenplatten), führt inhaltlich in die Thematik ein.

Bunker 6 – Jens Hunger

Größtenteils thematisiere ich menschliche Konflikte, die auch das Thema kriegerische Konflikte beinhalten. Hinzu kommen auch surreale oder satirische Darstellungen von Menschen in Konflikten.

 

Dieses Aufeinanderprallen von Energien, Motivationen, von Leidenschaften und Aggressionen ist auch das hervorstechende Thema der zentralen Motivgruppe, es sind Ölgemälde auf Jute.

Bunker 7 – Atelier C1DCH

Unternaturraum 324.1 – die Alarmstange – Nie wieder Krieg ?


Ein ehemaliges Munitionslager, lange Zeit Lager nuklearer Sprengköpfe, wird aufgelassen, außer Dienst gesetzt. Vor drei Jahrzehnten wurde das Gelände vom Militär verlassen, die Natur erobert es sich zurück.


Die militärische Nutzung ist keine Nachkriegserfindung. Schon unter Napoleon wurde das Gelände militärisch genutzt. Der höchste Berg wurde nach seiner militärischen Nutzung benannt: Alarmstange. 

 

Heute hat die Kunst Einzug gehalten im durchnummerierten Nirgendwo; und neue Waffen werden wieder stationier nur eben nicht im 324.1.

 

Wir wollen uns mit der Geschichte des Ortes und aktuellen Ereignissen auseinandersetzen, der Spannung zwischen Zerstörung und künstlerischer Arbeit nachspüren.

 

Ein wichtiger Aspekt dabei soll die Friedensbewegung „Nie wieder Krieg“ (1924-1929) und die heutige Situation von Aufrüstung und der
Reaktion auf Aggression sein.

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