Bunker 1 – Christoph Thewalt

Arbeiten, inspiriert von dem Buch  „Gläserne Bienen“

von Ernst Jünger

Bunker 2 – Sibylla Busch

Inspiriert durch die Pflanzenwelt

Umwelt, Natur und Klima sind die Grundlage allen Lebens – heute und in Zukunft.
Aus dem Bewusstsein für Verantwortung und Nachhaltigkeit entsteht diese Ausstellung.
Die Werke laden dazu ein, unsere Verbundenheit mit der Natur wahrzunehmen und die Welt für kommende Generationen zu bewahren.Natur&Technik

Bunker 3, 4, 5 –  Kunstverein Montabaur e.V.

Die 1920er Jahre in Technik und Natur

 

Dies war eine Zeit großer Erfindungen und technischer Innovationen, die den Alltag der Menschen, sowie deren Arbeitswelt grundlegend veränderte: Man denke an die Elektrifizierung bis ins kleinste Dorf, die Verbreitung von Radio, Selbstwahltelefon, die steigende Zahl von PKWs, neue Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Toaster, Elektroherd und vieles andere mehr.

Die Folgen dieser tiefgreifenden Veränderungen auf die Natur, die Menschen und daraus entstehende Gegenbewegungen sind Thema des Kunstvereins Montabaur und werden von den KünstlerInnen in Malerei, Skulpturen und Installationen umgesetzt.

Bunker 6 – Maria Zühlke

Maria Zühlke

In den 1920 er Jahren explodierte die Zahl der Erfindungen und technischen Neuerungen. Die Veränderungen für das Leben der Menschen und die Auswirkungen auf die Natur, aber auch die Reaktionen und Gegenreaktionen darauf, sind das Thema der Arbeiten von Maria Zühlke, die sie teils gegenständlich und teils abstrakt, auch unter Verwendung von Strukturmaterial, Collagen und Installationen gestaltet hat.

Bunker 7 – Bärbel Wollenschläger

„Zu viel Farbe gibt es nicht“

 

Wer hier „zu viel“ denkt, ist schon mittendrin. Zu laut. Zu bunt. Zu wild. Zu direkt. Diese Bilder kennen kein Zögern.

 

Farbe passiert einfach – sie breitet sich aus, prallt aufeinander, läuft, tropft, widerspricht. Sie nimmt sich Raum, ohne zu fragen. Was dabei entsteht, sind keine gefälligen Kompositionen. Es sind Zustände. Momente kurz vor dem Kippen. Zwischen Euphorie und Überforderung.

 

Blumen tauchen auf, aber sie bleiben nicht still. Sie lösen sich auf, werden übermalt, kehren zurück. Sie sind Motiv und Vorwand zugleich – etwas Vertrautes, das hier die Kontrolle verliert.

 

Diese Arbeiten spielen nicht auf Sicherheit. Sie riskieren zu viel – und gewinnen genau dadurch. Denn „zu viel“ ist keine Grenze. Es ist eine Entscheidung.

 

Und vielleicht auch eine Einladung:
„mehr zu sehen, mehr zu fühlen, mehr auszuhalten“.

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